Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern: Die Tage werden wieder länger, der Winter macht dem Frühling Platz, die Natur erwacht. Es ist eine Zeit, um das Dunkle und das Helle wahrzunehmen, in unserem eigenen Leben und in der Welt. All das, was schwierig war oder ist, aber auch das Schöne und das Gelungene.
In der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern kann Raum dafür sein: in den Exerzitien im Alltag, der Zeit der Stille, den Stationen in der Fastenzeit. Indem wir uns mit Jesus aufmachen durch die Dunkelheit zum Licht des Ostermorgens, kommen wir unserer eigenen Wahrheit auf die Spur.
 
Exerzitien im Alltag
   

Wie kann das gehen: still werden, sich besinnen, beten, neue Einsichten gewinnen über sich selbst und über Gott, Kraft schöpfen für den Alltag? Die Exerzitien wollen ein Übungsweg dafür sein. In der Meditation, im Gebet, in der Betrachtung biblischer Texte und im sakralen Tanz versuchen wir, unseren Glauben und uns selbst besser zu verstehen.   

Vier Wochen lang nehmen wir uns täglich etwa eine halbe Stunde Zeit nur für uns, für die Stille. In begleitenden wöchentlichen Treffen tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus und erhalten Anregungen und Impulse für unseren eigenen Übungsweg.          

 

 
Gottesdienst am Ostermorgen
 


Wir hören die uralten Worte der Ostergeschichte, die Osterkerze wird entzündet - Christus ist auferstanden. Die geheimnisvolle Kraft dieser Botschaft - behutsam wagen wir, sie für uns zu deuten.Das Licht kleiner Osterkerzen begleitet uns auf unserem Weg in den Alltag, der nun vor uns liegt. Dass wir auf diesem Weg nicht alleine sind, erfahren wir beim anschließenden Osterfrühstück. Dort feiern wir zu Beginn gemeinsam das Abendmahl, als sichtbares Zeichen, dass der auferstandene Christus uns zugesagt hat: „Ich will bei euch sein alle Tage.“