Wir haben geöffnet.

Di 8.00-13.30 + Do 8.00-13.30 + Sa 10-14

der Marktplatz hat Sommerferien

23.7.-14.8.22 geschlossen!

letzter Tag Donnerstag 21. Juli, erster Tag Dienstag 16.8.

Spenden Mo-Fr 8-12 und Sa 10-14. Mo+Mi+Fr ist geschlossen, bitte rechts an der Tür klingeln

Abgabe über unsere Kleidercontainer:
Sielwall 39 (vor Kinderhaus Sielwall, Viertel)
Friedhofstraße 10 (St. Remberti Kirche, Schwachhausen)
Hohenkampsweg 6 (Kirche Oberneuland/Parkplatz)

Info nur über WhatsApp 01627313452

 mit Repair-Café samstags 10-14

und Nähwerkstastt donnerstags 8-10 + samstags 10-12


 

 

 

.

 

 

 

Marktplatz der Begegnung

 

Christoph Buße 0162/7313452, busse@kirche-bremen.de

ES GIBT GENUG - WIR KÖNNEN TEILEN

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung als Modenschau am Marktplatz der Begegnung

Marktplatz der Begegnung - "FÜR 10 EURO EIN GANZES OUTFIT"

MARKTPLATZ DER BEGEGNUNG - NEUER WERBEFILM

Marktplatz der Begegnung - Imagefilm

 

Sozialkaufhaus am Golfplatz in Bremen - Tagesbeitrag von Katja Jacob, Birke Schoepplenberg und Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH (ekn)

 

Im Stadtteil Neue Vahr Nord liegt das durchschnittliche steuerpflichtige Jahreseinkommen bei 18.000 € im benachbarten Stadtteil achtmal höher bei 144.000. Jedes 2. Kind lebt von Hartz 4 Bezügen und die meisten Anträge von älteren Menschen auf Grundsicherung werden In der Vahr gestellt. Die ev. Kirchengemeinde in der Neuen Vahr bietet deshalb praktische Hilfen im Stadtteil an.

Die Heilig-Geist-Kirche wurde mit modernen Möbeln in einem urbanen Stil umgestaltet. Hier gibt es gebrauchte Kindersachen, Kleider, Möbel und Haushaltsgegenstände. Ein komplettes Outfit gibt es für unter 10 €.

Das Sozialkaufhaus gibt es seit dem 25.5.2018. Es kommen pro Woche 200 Besucher und Besucherinnen. Ungefähr 750 Gegenstände finden jede Woche ein neues Zuhause. 300 Säcke werden sortiert. Das Marktplatz Team mit insgesamt 35 Helfer*innen leistet im Monat ca. 400 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

Das Kunstwerk an der Eingangstür zeigt die Speisung der 5000. Der Marktplatz verfolgt genau dieses solidarische Konzept vom Teilen. Nachbarn geben Spenden ab, die 1:1 Nachbarn zugutekommen. Spenden weiterzugeben, als eine Alternative zum Shoppen in der Innenstadt. Eine andere Form von Gottesdienst als angewandtes soziales Miteinander und Treffpunkt für den ganzen Stadtteil. Monatlich gibt es außerdem eine Abend Andacht und zweimal im Jahr einen Marktplatzgottesdienst.

Dass es zu viel an Kleidung gibt, sieht man daran, dass die Kleidercontainer in der Stadt überlaufen. Die Kleider Produktion hat sich in den letzten 5 Jahren verdoppelt und die Dauer des Tragens halbiert. Alleine 230 Millionen Kleider, die gar nicht erst verkauft werden, müssen vernichtet werden.

Fast Fashion heißt, ein Kleidungsstück wird zum Beispiel laut einer Greenpeace Umfrage nur 2-mal getragen. Die sehr billige und übermäßige Produktion ist nur möglich, weil die Näherin in Südostasien und Osteuropa nicht am Gewinn beteiligt ist. Das kann man nur verhindern, wenn weniger, oder wie im Marktplatz sehr gute gebrauchte Sachen gekauft werden.

Klimaschutz sollte unser wichtigstes Anliegen in der nächsten Zeit sein. Ein Kilo Kleider aus dem Marktplatz sparen 3,6 Kg Co2, 6000 Liter Wasser und ein halbes Kilo Pestizide und Düngemittel. Im Repair-Cafe´ werden Elektrogeräte instandgesetzt, in der Nähwerkstatt Kleidung geändert und repariert und in der Fahrradwerkstatt Fahrräder wieder flottgemacht.

Der Marktplatz bringt Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft zusammen, unabhängig vom Einkommen, jeder darf kommen, denn es geht um die Nachhaltigkeit und um zu verhindern, dass die Kleiderberge weiterwachsen. Ein Drittel der Besucher sind inzwischen junge Menschen, Studenten und Studentinnen, weil second hand mehr Stil hat, cool ist, und die Umwelt schont.

Es gibt Kooperation und Kleidersammlungen mit den Gemeinden Dom, Remberti und Borgfeld.

3 Gründe im Marktplatz einzukaufen:

  1. Sie Helfen Menschen, die nicht neu kaufen können, oder wollen
  2. Das Klima zu schützen, nirgends sparen sie mehr Co2 als bei Kleidung und Elektrogeräten
  3. Der Erlös ist immer für einen guten Zweck, zum Beispiel für die Ausbildung von Kindern in Ghana, oder für unseren Kostenkosen Mittagstisch für Kinder, MahlZeit

Wenn man in Bremen in Zukunft Jemanden auf der Straße mit einem schicken Outfit trifft, dann kann es daran liegen, dass er sagt: „Ich trage Marktplatz“