Mittwoch, 10. April 2019, 20:15 - 21:45 Uhr

Glaube und Zweifel im Gespräch miteinander?

Kennen Sie das? Da möchten Sie an Gott glauben und dann das: überall und zu allen Zeiten unglaublich viel Leiderfahrungen, Katastrophen, persönliche Schicksalsschläge.
Wie soll das zusammenpassen?
Glaube an einen guten Gott und unsere menschlichen Erfahrungen im Schlechten? Daraus leitet sich der Titel ab: Wie kann das gehen, zusammenpassen?
Vielleicht müssen wir noch vorsichtiger fragen: wie könnte das gehen?
Sie merken an der Frage, dass wir keine fertigen Antworten haben, wie auch? Wir haben sogar noch mehrFragen beispielsweise diese:
Welche Chancen und Zukunft hat Gottes Liebe in einer von Rücksichtslosigkeit
geprägten Welt? Wie können wir Gottes Hände sein in einer
Welt, deren Leiden von uns mit verursacht ist und auch durch uns gelindert werden könnte? Wo spüren wir Gottes Kraft im eigenen Leid? Wie ist Jesus mit Leid umgegangen? Wie könnten wir Jesu Kreuz mittragen? Welche Kraft erwächst uns aus der gemeinsamen
Sorge für eine gerechte Welt? Wieso fühle ich mich trotzdem so behütet? Dennoch wollen wir nach Antworten suchen, damit wir in uns und vor anderen nicht ganz verstummen müssen.
Könnte im Zweifel ein zartes Zutrauen entstehen, dass die christliche Botschaft
von Gott tragfähig ist und wir unseren Glauben an Gott nicht aufgeben müssen? Wir möchten uns behutsam diesem Feld der Zweifel nähern, durch die der Glaube seine Naivität entwickeln und klären kann. Durch Fragen an uns selbst, an andere, die vor und neben uns nachgedacht haben.
Einfach wird es nicht, doch wir glauben, dass es sich lohnt! Wir wollen mit Ihnen zusammen fragen, hören, nachdenken, etwas lesen, uns austauschen. Wir
schauen gemeinsam, was für alle, die kommen und Interesse haben, wichtig ist.
Wir bieten an: eine Reihe von sieben Abenden in der Zeit vor Ostern.
Immer mittwochs,
vom 06. März - 17. April.
von 20.15 - 21.45 Uhr.
Wenn Sie es nicht immer schaffen, dabei zu sein, kein Problem. Gerne
können Sie auch nur an einzelnen Abenden vorbeikommen

Michael Lütge und Claus Nungesser