Veröffentlicht von Claus Nungesser am Di., 8. Mär. 2022 11:11 Uhr

Liebe Gemeinde,

Glaubende Menschen wissen: unsere menschlichen Möglichkeiten sind begrenzt. Wir spüren es immer wieder. Wie hilflos fühlen wir uns in diesen Tagen des Krieges, des Leides, des Schreckens. Wir als Einzelne und Gesellschaft helfen den Menschen in den Kriegsgebieten - so gut es eben geht.

Was bleibt uns noch? Auf Gottes Möglichkeiten vertrauen, sie weisen über unsere hinaus. Zu Gott kommen, für wenige Minuten am Tag still werden, beten:

Für die Leidenden auf beiden Seiten, für die Schuldigen um Umkehr vom bösen Weg, für unsere Ausdauer und Hilfsbereitschaft. Für Frieden.

Viele Kirchenglocken in Bremen werden in der nächsten Zeit läuten. Auch unsere Glocken. Täglich kurz vor 12.00h für fünf Minuten.

Sie erinnern uns, ermuntern uns zu beten, Gott in den Ohren zu liegen.

Da wo, wir beim Läuten gerade sind: Unterwegs oder zu Hause, auf der Arbeit oder im Grünen ...

Viele Menschen in der Neuen Vahr werden Sie nicht hören, unsere Glocken. Dazu ist der Stadtteil zu groß. Selbst, wenn Sie die Glocken nicht hören, wir laden ein zum täglichen Mittagsgebet für den Frieden.

Herzlichst

Pastor Claus Nungesser

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