Veröffentlicht von Claus Nungesser am Di., 24. Mär. 2020 07:50 Uhr

Liebe Gemeinde, liebe Geschwister,

es ist kein Zufall, dass so viele Kirchen in der christlichen Welt Glocken anschlagen. Seit Jahrhunderten rufen uns Glocken zum gemeinsamen Gottesdienst. Sie erinnern uns an die Zeit. Sie erklingen zum Gedenken an Verstorbene. 

In diesen ganz anderen Tagen läuten Glocken, damit wir zur gleichen Zeit still werden, aneinander denken, füreinander beten. So können wir miteinander und mit Gott verbunden sein, selbst wenn wir uns nicht sehen.

Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass in Bremen zur Mittagszeit, genau um 12.00 Uhr geläutet wird. Wir sind ab Mittwoch, 25. März, auch dabei! Wir läuten jeden Tag fünf Minuten. 

Wie und was können wir in diesen Minuten beten? 

In unseren Gottesdiensten beten wir gemeinsam die gleichen Worte, schließen mit dem Vater Unser. Mir hilft das, weil ich nicht immer eigene Worte zu finden brauche. In den gemeinsamen Gebeten weiß ich mich mit Gott und mit anderen verbunden. Gerade in schweren Tagen trägt mich das.

Deshalb finden sie alle paar Tage einen Vorschlag für ein gemeinsames Gebet auf unserer Homepage. So hört unser Gott zur Mittagszeit aus der Vahr vielleicht einige gleiche Gebete ...

Bleiben Sie bewahrt an Leib und Leben - wir sind füreinander da!

Ihr und Euer Claus Nungesser

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