Veröffentlicht von Patrizia Nuhn am Di., 8. Okt. 2019 20:38 Uhr

die neue FSJ-lerin. Die meisten kennen mich vermutlich als Patty, meinem Spitznamen. Seit dem 1.September mache ich nun ein freiwilliges soziales Jahr in der Ev. Kirchengemeinde in der Neuen Vahr.  
Ich bin 21 Jahre alt, habe im Sommer 2019 mein Abitur gemacht und habe mir in der Zeit die berühmte Frage gestellt: Was mache ich nach dem Abi? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen? Ein Jahr "einfach so" arbeiten? Das ich nicht direkt nach dem Abitur studieren möchte oder eine Ausbildung anfangen möchte wurde mir gegen Ende immer bewusster, ich hatte einfach noch keinen genauen Berufswunsch.
Nach langem Überlegen bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich gerne mehr über mich herausfinden möchte, wo meine Stärken und Schwächen liegen, was mir Freude bereitet und wo ich beruflich hin will. Außerdem wollte ich fitter im Umgang mit Menschen sein, da ich eher schüchtern bin. Also fragte ich mich, wo ich circa ein Jahr lang arbeiten kann, mit verschiedenen Personengruppen, dabei was gutes bewirke und etwas über mich und andere lerne? Natürlich bei einem Freiwilligendienst.
Da ich schon vor einigen Jahren ein Schulpraktikum in der Sozialdiakonie gemacht habe und Christoph Buße mir anschließend angeboten hat, eventuell nach der Schule dort ein FSJ zu machen, war dies meine erste Anlaufstelle, die mich auch dankend aufgenommen hat. Und auch ich bin dankbar, nun ein Teil von tollen Menschen und Projekten zu sein. Da ich auch aus der Vahr komme und mit Problemen, die viele Menschen hier haben, Erfahrung habe, bin ich umso engagierter zu versuchen diese durch unsere Stadtteilarbeit ein Stück weit zu lösen und den Menschen hier das Leben und Miteinander zu verschönern. 

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