Veröffentlicht von Ulrike Heusmann am Mo., 2. Mai. 2022 09:00 Uhr

Wir (14 Frauen) haben um das Feuer getanzt unter einem beeindruckendem Sternenhimmel und auch bei warmen Sonnenschein. Wir haben von Maria gehört; an welchen Stellen in der Bibel wird uns von ihr erzählt...."und sie behielt all diese Worte in ihrem Herzen". Es gab lecker Essen, Wein und viele Nettigkeiten. Schön war auch das gemeinsame Singen wie z. B. folgendes Lied von Hubert Giesen und Werner Hollweg:

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.

Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.

Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,

so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt'!

Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.

Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;

es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl,

wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!

Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all-

mein Herz ist wie 'ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

Und abends im Städtchen, da kehr' ich durstig ein:

Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!

Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du,

von meinem Schatz das Liedel, das sing' ich dazu.

Und find ich keine Herberg', so lieg' ich zur Nacht

wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.

Im Winde, die Linde, die rauscht mich ein gemach,

es küsset in der Früh' das Morgenrot mich wach.

O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust!

Da wehet Gottes Odem so frisch in der Brust;

da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:

Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!

Und so haben wir das Feuer erlebt, nachdem wir unsere Tänze beendet hatten:


Es wurde erfolgreich immer wieder in Gang gehalten:


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